Die chin. Medizin und deren Grenzen
Der Pfaffenhofener Arztes Prof. Matthias Kunth, möchten mit seinen
Ausführungen einen Einblick in die Methoden der Traditionellen
Chinesischen Medizin verschaffen und deren Leistungsspektrum als
auch deren Grenzen aufzeigen. Prinzipiell kann die TCM nur dort
heilen wo „etwas gestört“, nicht aber, wo „etwas zerstört“ ist. In
China wird die Traditionelle Chinesische Medizin nicht als
Konkurrenz zur Schulmedizin verstanden – vielmehr werden gerade
traditionellen Heilverfahren mit den Methoden der modernen Medizin
kombiniert, um eine optimale medizinische Versorgung der Patienten
zu ermöglichen. Der Referenten zeigt auf, dass das Spektrum der
chinesischen Medizin weit über die Anwendung der Akupunktur
hinausgeht. Physikalisch-medizinische Anwendungen wie die
Schröpftherapie, die TUINA-Massage, individuelle
Heilkräuterverordnungen oder Aspekte einer gesunden Ernährung und
Lebensführung spielen neben der „Nadeltherapie“ eine bedeutende
Rolle.
Die Leber - das Schlüsselorgan für ein gesundes Leben
Die Leber, die im Volksmund gerne zu Recht auch als das „Klärwerk“
des Körpers bezeichnet wird, ist für eine Vielzahl lebenswichtiger
Funktionen verantwortlich. Gerade wegen ihrer bedeutenden
Ausscheidungs- und Entgiftungsleistungen spielt die Leber in allen
traditionellen Medizinsystemen eine herausragende Rolle. In der
Traditionellen Chinesischen Medizin ist die Leber darüber hinaus
für die Verarbeitung von Stressbelastungen verantwortlich und eine
Vielzahl psychischer sowie körperlicher Störungen werden mit dem
Organ in Verbindung gebracht.
Der Pfaffenhofener Arzt Prof. M. Kunth, der auch als Gastprofessor
an der Fudan Universität Shanghai tätig ist, gibt einen Überblick
über die vielfältigen bio-chemischen Funktionen der Leber und
führt die Zuhörer in die spannenden Zusammenhänge der Leber aus
Sicht der ganzheitlichen Medizin ein.
Die medizinische Heilwirkung des Hopfens
Hopfen dient seit hunderten von Jahren nicht nur zum Brauen von
Bier sondern ist als „grünes Gold“ auch als Heilpflanze in unserer
traditionellen Medizin hoch geschätzt. Dabei entpuppt sich der
Hopfen als echtes „medizinisches Multitalent“: Er hat eine mild
sedierende und Schlaf fördernde Wirkung, antibakterielle und
antimykotische Eigenschaften und wirkt anregend auf die
Magensaftsekretion bzw. Verdauung. Aktuelle weltweite Forschungen
zum hopfeneigenen Xanthohumol zeigen beispielsweise sogar eine
antidiabetische oder Tumor hemmende Wirkung.
Prof. Kunth, Gast- und Ehrenprofessor der renommierten Fudan
Universität Shanghai, möchte in seinem Vortrag das medizinische
Potential des Hopfens aufzeigen und dessen Wirkung auch aus Sicht
der Chinesischen Medizin erklären. Der Referent hat zu diesem
spannenden Thema bereits eine Vorlesung an der Universität in
Shanghai gehalten.
Entschlacken, Entsäuern und Entgiften
Ob Ayurveda, die Traditionelle Chinesische Medizin oder unsere
heimische Naturheilkunde – in allen traditionellen Medizinsystemen
nehmen so genannte „ausleitende Therapieverfahren“ einen breiten
Raum ein. Dabei besitzt das Thema in Zeiten von Belastungen durch
Glyphosat, elektromagnetischer Strahlung oder Schwermetallen
höchste Aktualität und Brisanz.
Der Pfaffenhofener Arzt, Prof. Kunth beschäftig sich als Gast- und
Ehrenprofessor an der Fudan Universität Shanghai mit „Integrativer
Medizin“, also dem Zusammenspiel der modernen Schulmedizin und
traditionellen Heilverfahren.
Das Thema „Entschlacken, Entsäuern & Entgiften“ wird aus Sicht
unterschiedlicher Therapieverfahren dargestellt und ist
vollgepackt mit praktischen Anwendungen, die Zuhause einfach
umgesetzt werden können.
Dozent zeigt, dass „ausleitende Therapieverfahren“ immer auch in
das faszinierende Zusammenspiel von Darm, Leber und anderen
inneren Organen eingreifen und eine enorme Wirkung auf das
Immunsystem, die körperliche Leistungsfähigkeit und die
psycho-emotionale Gesundheit ausüben können.
Burnout ist heilbar
Lange war das Burn-out-Syndrom mit seinem weiten Spektrum an
Schlafstörung, Müdigkeit, Ängsten, vegetativen Störungen oder der
Anfälligkeit für Infektionen, sowohl gesellschaftlich als auch in
medizinischen Kreisen nicht anerkannt. Erst seitdem berühmte
Persönlichkeiten aus Sport, Film oder Politik ihren massiven
Erschöpfungszustand auch öffentlich kommunizieren, erfährt das "
Burn-out-Syndrom" eine ernsthafte öffentliche Wahrnehmung.
Prof. Kunth, Gast- und Ehrenprofessor der renommierten Fudan
Universität Shanghai, eröffnet in seinem Vortrag eine völlig neue
Betrachtungsweise des Burn-out-Syndroms aus Sicht der chinesischen
Medizin. Insbesondere durch das Wissen um das faszinierende
Zusammenspiel zwischen den einzelnen Organen, der Psyche und den
Emotionen ergeben sich ungeahnte Chancen zur Therapie und
Prävention des Burn-out-Syndroms. Berufliches Engagement muss
nicht in der Erschöpfung enden.
Darm-Psyche-Immunsystem
Neue Forschungsergebnisse bestätigen ein jahrtausende altes Wissen
der chinesischen Medizin: Der Darm und andere Verdauungsorgane
beeinflussen unsere Körperabwehr und sind für unsere
psycho-emotionale Verfassung mitverantwortlich. Der Pfaffenhofener
Arzt Prof. Prof. h. c. Matthias Kunth, der auch als Gastprofessor
an der Fudan Universität Shanghai tätig ist, zeigt das
faszinierende Zusammenspiel zwischen einer gesunden Verdauung,
ausgeglichener Psyche und einem gut funktionierenden Immunsystem
auf. Er gibt eine Vielzahl praktischer und einfach umzusetzender
Ratschläge, die dem Zuhörer den Weg in ein gesünderes Leben
eröffnen.
Ganz gemäß einer alten naturheilkundlichen Erkenntnis: „Gesunder
Darm – gesunder Mensch“.
Faszination China - kulturelle und medizinische Schätze aus dem
Reich der Mitte
China – seine Flächenausdehnung und Bevölkerungsreichtum, die
historischen Schätze und naturgewaltigen Landschaften, all das mag
Interesse wecken. Die echte Faszination aber liegt in den
„chinesischen Eigenarten“, in den scheinbar kleinen Begegnungen
mit dem alltäglichen Leben der Menschen verborgen! Obgleich sich
China für jedermann erkennbar auf dem Weg zu einer
wirtschaftlichen Supermacht befindet, haftet die ganze Nation an
Ihren traditionellen Werten und Lebensformen.
Auch das Wissen um die Traditionelle Chinesische Medizin wird
nicht unreflektiert dem Fortschrittsglauben geopfert, sondern
intelligent und zum Nutzen der Patienten mit der
wissenschaftlichen Schulmedizin verknüpft. Der Pfaffenhofener Arzt
Prof. M. Kunth (Fudan Universität Shanghai) eröffnet einen
spannenden und kurzweiligen Einblick in das Leben der Chinesen,
beleuchtet ihre Sitten und Bräuche und lässt die Geheimnisse und
Schätze der Chinesischen Medizin lebendig werden.
Bleibt also noch eine Frage offen: „Warum essen die Chinesen
eigentlich mit Holzstäbchen?"
Akupunktur - Möglichkeiten und Grenzen der Akupunkturtherapie
Die Akupunktur ist ein tausende von Jahren altes
Therapieverfahren, welches sich durch alle Strömungen und Epochen
der Medizin bis heute etabliert hat. Mittlerweile können
zahlreiche Mechanismen der Akupunkturwirkung auch wissenschaftlich
erklärt werden. Der Dozent ist Gast- und Ehrenprofessor an der
Medizinischen Fakultät der renomierten Fudan Universität Shanghai
und möchte in seinem Vortrag einen spannenden und kurzweiligen
Einblick in die Faszination der Akupunktur ermöglichen. Oftmals
kann auch gerade die Kombination von Akupunktur und westlicher
Medizin einen maximalen gesundheitlichen Nutzen für unsere
Patienten erzielen. Die Ausführungen von Prof. M. Kunth erklären
die Wirkung der Akupunktur und enthalten eine Vielzahl praktischer
Beispiele, mit welchen die „Geheimnisse der fernöstlichen Medizin“
lebendig werden.
Apitherapie - Die Heilwirkung von Honig, Propolis und Co.
Jeder kennt ihn und den meisten schmeckt er wahrscheinlich auch
vorzüglich – der Honig. Dabei ist Honig weit mehr als nur ein
wohlschmeckendes Nahrungsmittel. Honig, Propolis oder Gelée Royal
nahmen seit je her in unserer traditionellen Volksheilkunde einen
breiten Raum ein. So dokumentiert ein Grundlagenwerk zur Heilkunde
von 1496 aus dem Fundus der Scheyerer Klosterbibliothek in
beeindruckender Weise die medizinische Wertschätzung von Honig im
Rahmen der klösterlichen Medizin. Mit Einzug der „modernen
Medizin“ ist das Wissen um die traditionelle Honig-Heilkunde
völlig zu Unrecht in den Hintergrund geraten, zumal eine Vielzahl
dieser traditionellen Heilwirkungen heute mit den Methoden der
modernen Wissenschaft erklärt bzw. nachgewiesen werden können. Die
sog. Apitherapie könnte also bald den Status einer ärztlich
anerkannten Therapierichtung einnehmen. Gerade im Hinblick auf die
bedrohliche Zunahme Antibiotika resistenter Keime (MRSA) zeigt
sich, dass Honig oder Propolis auch dort noch wirken können, wo
die herkömmliche Antibiotikatherapie versagt. Der Dozent Prof.
Prof. h.c. M. Kunth ist Gast- und Ehrenprofessor an der Fudan
Universität Shanghai und stellt in seinem Vortrag in anschaulicher
und lebendiger Weise zahlreiche praktische Anwendungen der
Apitherapie vor und möchte einfache Maßnahmen für eine gesunde,
„süße“ Lebensführung aufzeigen.
Gesunde Lebensführung von Kindheit an
Bereits im Kindesalter nehmen sog. Zivilisationserkrankungen in
Besorgnis erregender Weise zu. So sind beispielsweise allergische
Haut- und Atemwegerkrankungen ungebremst auf dem Vormarsch. Auch
ADS bzw. ADHS sind heutzutage keine seltenen Einzelfälle, sondern
weit verbreitete Störungsbilder. Die Ursachen von
Zivilisationserkrankungen im Kindesalter müssen im Kontext
veränderter Umweltbedingungen sowie „moderner“ Lebens- und
Ernährungsgewohnheiten gesucht werden.
Ein altes chinesisches Sprichwort besagt, dass selbst wenn der
„Vater“ einer Erkrankung nicht bekannt sei – die „Mutter“ ist
immer die Ernährung.
Die Tatsache, dass heute bereits zehnjährige Kinder an einem
insulinpflichtigem Altersdiabetes erkranken macht betroffen. Der
Pfaffenhofener Arzt Prof. Prof. M. Kunth, Gast- und Ehrenprofessor
der Fudan Universität Shanghai, möchte in seinem Vortrag die
Lebens- und Ernährungsgewohnheiten unserer Kinder kritisch
beleuchten und Anregungen für eine Kind gerechte, gesunde
Lebensführung geben. Der Dozent wird auch zu ganzheitlichen
Therapiemethoden im Kindesalter Stellung nehmen und die praktische
Anwendung einiger bewährter Hausmittel speziell für Kinder
vorstellen.
Die medizinischen Schätze unserer Klöster
Seit jeher wurde unsere Heilkunde von den Klöstern maßgeblich
geprägt. So haben beispielsweise heilkundige Patres sich mit
Studien zur Wirksamkeit von Heilpflanzen, deren Kultivierung und
Aufbereitung sowie mit der Dokumentation des gesammelten Wissens
beschäftigt. Mit Einzug der „modernen Medizin“ ist das Wissen der
traditionellen Kloster-medizin völlig zu Unrecht in den
Hintergrund geraten. Der Pfaffenhofener Arzt Prof. M. Kunth, der
auch als Gast- und Ehrenprofessor an der Fudan Universität
Shanghai tätig ist, möchte in seinem Vortrag die medizinischen
Schätze unserer Klöster wieder in Erinnerung rufen. Der Dozent
zeigt dabei auf, dass sich die Klostermedizin nicht nur auf das
Thema der Pflanzenheilkunde beschränkt. Auch die Bedeutung einer
gesunden Ernährung, die „reinigende Wirkung“ des Fastens oder das
Wissen um eine geordnete Lebensführung prägen gleichsam die
traditionelle Medizin unserer Klöster.
Alte Heilmittel wieder entdeckt
Fernöstliche Heilmethoden wie die Chinesische Medizin oder
Ayurveda erfahren auch in unserem Kulturkreis eine hohe Akzeptanz.
Dabei sollten wir aber nicht vergessen, dass auch unsere
traditionelle Medizin über einen großartigen Wissensschatz
verfügt. F. X. Mayr, Hildegard von Bingen oder Pfarrer Kneipp
stehen beispielhaft für die Wegbereiter unserer traditionellen
Naturheilverfahren.
Prof. Kunth beschäftigt sich als Gast- und Ehrenprofessor der
Fudan Universität Shanghai mit komplementärmedizinischen
Therapieverfahren und möchte in seinem Vortrag das Wissen unserer
traditionellen Medizin wieder in Erinnerung rufen. Der Dozent
zeigt das Spektrum bewährter Haus- und Heilmittel von Apfelessig
bis Zwiebelsäckchen auf und erläutert deren praktische Anwendung.
Die traditionellen Naturheilverfahren werden dabei aber nicht als
Gegenspieler zur schulmedizinischen Versorgung verstanden –
oftmals führt gerade die Kombination beider Therapieansätze zu
einem optimalen Behandlungsergebnis.
Resistente Bakterien - natürliche Antibiotika
In Besorgnis erregender Weise verbreiten sich so genannte
ultiresistente Keime, mit der Folge chronischer Infektionen an
Haut, Schleimhäuten oder inneren Organen. Heute sind wir nicht nur
in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen den Problemen
resistenter Keime ausgesetzt, auch in der alltäglichen ärztlichen
Versorgung greifen Therapie resistente bakterielle Infektionen in
dramatischem Ausmaß um sich. Selbst Antibiotika der „neuesten
Generation“ scheinen diesen sog. Problemkeimen nicht mehr optimal
begegnen zu können. Längst müssten die Ursachen hierfür
hinterfragt und Konsequenzen daraus gezogen werden!
Glücklicherweise steht uns ein Reservoir an „natürlichen
Antibiotika“ zur Verfügung, von denen einige bisher keine
Resistenzentwicklung gezeigt haben. Um diesem Problem effektiv
gegenüberzutreten, muss zusätzlich auch der Stärkung des eigenen
„Darm-assoziierten-Immunsystems“ eine wesentliche Rolle zugemessen
werden. Der Dozent Prof. Prof. h.c. Matthias Kunth ist Gast- und
Ehrenprofessor an der medizinischen Fakultät der Fudan Universität
Shanghai und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit
komplementärmedizinischen Therapieverfahren. Der Vortrag soll die
Ursachen der zunehmenden Resistenzentwicklung hinterfragen und die
Wirksamkeit „natürlicher Antibiotika“, auch auf der Grundlage
wissenschaftlicher Forschung, vorstellen. Propolis, Karde,
Meerrettich oder Kolostrum – Prof. Kunth möchte das weite Spektrum
an natürlichen und effektiven Heilmitteln gegenüber Bakterien,
Viren und Pilzbelastungen in Erinnerung rufen und praktische
Ratschläge zu deren Anwendung geben. Ergänzend dazu wird der
Dozent neue Erkenntnisse und Anwendungen zur Aktivierung der
körpereigenen Immunabwehr vorstellen. Der Lehrsatz von Einstein
„Wir müssen umdenken, wenn wir überleben wollen.“ scheint in
diesem Zusammenhang aktueller denn je zu sein, so Prof. Kunth.
Kurs zur Therapie nach F.X. Mayr
Bei der F.-X.-Mayr-Kur handelt es sich um eine ganzheitliche
Regenerationsbehandlung für Körper und Geist. Ziel aller in der
Kur zur Anwendung kommenden Maßnahmen ist es, den Körper von
abgelagerten Säuren und Schlackenstoffen zu befreien. Um dies zu
erreichen werden unsere „Ausscheidungs- und Entgiftungsorgane“
Lunge, Niere, Darm, Leber und Haut in besonderer Weise aktiviert.
Ein zentrales Thema in der Mayr-Medizin spielt die
Selbstvergiftung des Körpers durch den Darm. Qualitativ
minderwertige Nahrungsmittel, eine falsche Esskultur,
Bewegungsmangel oder zunehmende Stressbelastungen sind nur einige
wenige Ursachen für eine Störung der Verdauungstätigkeit.
Der Pfaffenhofener Arzt und Dozent der Shanghai Universität
Matthias Kunth möchte mit diesem Kurs zu mehr
eigenverantwortlichen Umgang mit der Gesundheit beitragen.
Eine Anmeldung ist vorab telefonisch oder per E-Mail erforderlich.
Neben dem Einführungsvortrag findet eine Veranstaltung zum
Kurverlauf, bzw. ein Vortrag zur Kurausleitung statt.
Die Kursgebühr beläuft sich auf € 50,00 pro Teilnehmer